Alles was Sie über Yoga wissen müssen…

Yoga taucht heutzutage mit ihren diversen Yogastilen überall auf, nicht zuletzt weil Social-Media ihre Ästhetik feiert. Instagram-Feeds sind voll von der gelenkigen Elite, die scheinbar glückselig in Brezel-Positionen an weit entfernten tropischen Stränden weilt.

Es stellt sich die Frage, worum es bei Yoga überhaupt geht: Aus Indienstammend, leitet sich Yoga von einem Wort aus dem alten Sanskrit ab, das übersetzt so viel bedeutet wie „sich zu verbinden“: eine vollständige Vereinigung von Geist, Körper und Seele sowie die Rückkehr zum inneren Frieden. Während die westliche Welt anfangs vor allem die physischen Positionen adaptierte und schätzte, haben sich die heutigen Yogastile dank eines besseren Verständnisses für die östlichen Traditionen und Weisheitslehren weiterentwickelt und zählen nun viele Anhänger, die einen tieferen Sinn in der Praxis suchen.

Die 5 beliebtesten Yoga-Arten

1. Ashtanga – sechs Positionen

Ashtanga wurde von Pattabhi Jois in Indien als Antwort auf antike philosophische Texte entwickelt und konzentriert sich auf eine Abfolge von sechs Positionen, deren Schwierigkeit sich von stehenden zu sitzenden Haltungen steigert. Dieser Stil legt ein schnelles Tempo vor und wird in der Regel ohne Musik oder Hilfsmittel praktiziert. Mysore bezeichnet im Ashtanga die Selbstpraxis, bei welcher der Schüler eine bestimmte Übungsabfolge auch in seiner Freizeit praktiziert – in der Regel im Morgengrauen und unter Aufsicht eines Lehrers.

2. Iyengar – eine einzige Übung

Wenn Sie auf der Suche nach einer dynamischen Sequenz und viel Bewegung sind, dann ist Iyengar die falsche Wahl. Wenn es Ihnen darum geht, die Feinheiten einzelner Positionen tiefer zu erarbeiten, dann haben Sie den perfekten Stil für sich gefunden. Die von B. K. S. Iyengar in Indien entwickelte Praxis konzentriert sich auf die korrekte Ausrichtung des Körpers in einer einzigen Pose! Der Unterricht umfasst in der Regel nur eine bestimmte Position, auf die der Fokus gerichtet und die durch weitere ähnliche Haltungen ergänzt wird. Hilfsmittel sind erlaubt und werden sogar empfohlen, um den Körper richtig auszurichten, fehlende Länge auszugleichen und den Körper zu unterstützen. Iyengar ist ein hilfreicher und befriedigender Stil für jedes Niveau.

3. Hatha-Yoga – Kraft

Bridget Woods Kramer begann ihre Yogapraxis 1975 in Indien und besitzt die höchste Auszeichnung als Lehrerin. Sie leitet jährlich vom Anusara-Yoga inspirierte Trainings bei Triyoga in Großbritannien und auf Bali, unterrichtet in Cornwall und London und hält weltweit Retreats und Workshops ab.

Das Sanskrit-Wort „Hatha“ wird übersetzt mit „Kraft“ und kann in zwei Wortsilben unterteilt werden: „Ha“ bedeutet Sonne und „Tha“ Mond. Ursprünglich konzentrierte sich die Praxis des Hatha-Yoga auf die Beherrschung des physischen Körpers als Vorbereitung auf eine spirituelle Praxis: die Kontrolle über den physischen Körper als Kontrolle über den ruhelosen Verstand und die Möglichkeit, sich mit dem Geist zu verbinden.

Die Praxis konzentriert sich auf Yogastellungen (Asana), Atemübungen (Pranayama), Meditation und die Bewegung der subtilen Energie (Kundalini), die sich mit der ätherischen Kraft im Menschen auseinandersetzt. Viele heutige Stile haben sich aus diesen Hatha-Praktiken abgeleitet, so auch Vinyasa, Iyengar und Ashtanga.

4. Yoga Nidra – Schlaffördernd

Hierbei – übersetzt: Yogischer Schlaf – handelt es sich um eine Phrase aus dem Sanskrit, die den Bewusstseinszustand zwischen dem Aufwachen und dem Schlafen beschreibt. Die Sequenz beginnt sehr aktiv und ermutigt den Körper, in einen tiefen Entspannungszustand überzugehen, während es aber stets darum geht, bis zur letzten Position bei vollem Bewusstsein zu bleiben. Auf natürliche Weise beruhigend und auf das Nervensystem wirkend, ist Yoga Nidra perfekt für alle, die unter Schlafstörungen oder Stress leiden.

5. Forrest-Yoga – energetischer Effekt

Dieser von Ana Forrest entwickelte Stil basiert auf den Haltungen des Hatha-Yoga. Die Sequenzen beinhalten viele Positionen im Stehen und kräftigende Übungen mit Fokus auf die Bauchmuskulatur, wobei von der Körpermitte ausgehend Kraft aufgebaut und ein energetischer Effekt kreiert wird. Im Mittelpunkt steht die integrale Atmung, mithilfe derer die Positionen über einen langen Zeitraum gehalten werden. Schüler werden ermutigt, besonders mit ihren Einschränkungen und eventuellen Verletzungen zu arbeiten, um effektive Methoden im Umgang mit emotionalen Schwierigkeiten zu entwickeln.

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